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Update 14.11.10
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KAB
distanziert sich von Tarifverträgen des CGB |
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Auf
Initiative des Diözesanverbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung
(KAB) Köln, gemeinsam mit der KAB Augsburg, hat nun der Bundesausschuss
der KAB ein „Positionspapier zum Verhältnis der KAB zur Tarifpolitik der
Christlichen Gewerkschaften" beschlossen, darin heißt es u.a:
„Der Bundesverband der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB)
distanziert sich deutlich hinsichtlich der Tarifpolitik und des Handelns
in den Betrieben von Positionen, Zielsetzungen und Handlungsweisen des
CGB und seinen als Einzelgewerkschaften auftretenden Zusammenschlüssen".
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Verbände
starten Sockelrenten-Kampagne |
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Startschuss in Berlin für die Kampagne zum Rentenmodell der fünf
großen katholischen Verbände: dem Familienbund der Katholiken (FDK), der
Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB), der Katholischen
Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Katholischen Landvolkbewegung
Deutschlands (KLB) und dem Kolpingwerk Deutschland. Ziel ist es, viele
engagierte Christen als Mitstreiter und Multiplikatoren für das Modell
zu mobilisieren. Unterstützung erfährt das Modell aus der Politik.
Ex-Familienministerin Rita Süßmuth sieht in der Sockelrente, die große
Chance für mehr soziale Gerechtigkeit in der Alterssicherung. mehr>>> http://www.buendnis-sockelrente.de |
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KAB
fordert Steuergerechtigkeit ein
Manifest fordert Wiedereinführung der Vermögenssteuer |
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In einem
„Manifest für die Steuergerechtigkeit" hat die KAB konkrete
Lösungsvorschläge für ein gerechteres Steuersystem ausgearbeitet, um,
höchst aktuell, der niedrigen Steuermoral entgegen zu wirken, vor allem
aber, um die notwendige Grundlage für eine zukunftsfähige Entwicklung
unseres Landes zu ermöglichen. Im Gegensatz zu den Forderungen
neoliberaler Politiker nach einem Minimalstaat braucht es nach
Erkenntnissen des Ausschusses für Steuergerechtigkeit der KAB einen
handlungsfähigen Staat, der den Rahmen für ein funktionierendes
Gemeinwesen stellt, um „den Zusammenhalt der Menschen auch weiterhin zu
gewährleisten."
„Es kann nicht sein", so der KAB-Bundesvorsitzender Georg Hupfauer
mit Blick auf eine Aussage des Ausschusses, „das trotz sinkender
Steuerquote weiter Kapitalflucht betrieben wird und Hochverdiener in
sonnigen Alpentälern über zumutbare Einschnitte in den Sozial- und
Bildungsetats schwadronieren." Allein in den letzten 15 Jahren ist die
Steuerquote um vier auf heute 20 Prozent gesunken.
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Kindergeld:
Zehn Euro reichen nicht |
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„ Eine
Anhebung des Kindergeldes auf 300
Euro ist dringender denn je!“ Dies erklärte Birgit Zenker,
Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands. „Der aktuelle
Existenzminimumsbericht der Bundesregierung zeigt deutlich, dass Kinder
und Familien mit Kindern in Deutschland strukturell benachteiligt
werden“, sagte Zenker. Es seien gerade Familien, die unter der Explosion
der Energie- und Lebensmittelpreise überproportionale belastet werden.
Die anstehende Erhöhung ab 2009 käme deutlich zu spät, sagte die
KAB-Bundesvorsitzende. „Zehn Euro Erhöhung sind zu wenig“ betonte
Zenker. Sie forderte mindestens ein Kindergeld von 300 Euro und eine
geregelte Dynamisierung der Leistungen.
„Es kann nicht sein, dass je nach Kassenlage und politischem Druck, die
Bundesregierung über Anpassungen nachdenkt. Kindergeld ist keine
Sozialleistung, sondern ein Ausgleich für die Besteuerung des
Existenzminimums von Kindern“, betonte Zenker. Nur bei gering zu
versteuernden Einkommen sei Kindergeld eine Familienförderung. Deshalb
forderte Zenker, dass Kinder von ALG-II beziehenden Eltern ebenfalls
eine ausreichende Leistungserhöhung erhalten. „Hier brauchen wir
dringend eine Automation“, forderte Zenker, denn die Teuerungen schlagen
bei Familien mit geringerem Einkommen sofort durch und erhöhen das
Armutsrisiko drastisch. Zenker warnte vor dem Hintergrund, dass
Kindergeld zuviel gezahlte Einkommenssteuer ist, nur den Ausbau der
Kinderbetreuung zu betreiben. „Wir müssen das eine tun, ohne das andere
zu lassen“, sagte sie. |
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Das
Rentenmodell der KAB IfO-Studie mit positiver rechtlicher Bewertung
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Die
hohe Arbeitslosigkeit, der Rückgang sozialversicherungspflichtiger
Beschäftigung, die Zunahme von unterbrochenen Erwerbsbiografien, die
unzureichende Berücksichtigung der Erziehungsleistungen von Eltern und
die Alterung der Gesellschaft stellen die sozialen Sicherungssysteme vor
große Herausforderungen. Das von der KAB entwickelte Rentenmodell der katholischen Verbände ist
eine zukunftsfähige Antwort auf diese Herausforderungen.
Flugblatt
Rentenmodell |
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KAB: Ungezügeltes Finanzsystem hat
ausgedient
Forderung nach mehr Demokratie und Transparenz auf den Finanzmärkten
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Als Armutszeugnis bezeichnet die
Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands den Hilferuf des
Deutsche Bank-Chefs, Josef Ackermann, nach dem Steuerzahler.
„Jahrelang wurden maßlose Gewinne auf Kosten von Arbeitsplätzen
privatisiert und nun sollen die Verluste sozialisiert und die
Krise letztendlich mit Steuergeldern behoben werden", so Birgit
Zenker, Bundesvorsitzende der KAB Deutschlands. „Ackermanns
Erkenntnis, dass der Markt nicht alles regelt, kommt zu spät".
Sie fordert die Bundesregierung auf, die Gier nach
Höchstprofiten durch mehr Transparenz, demokratischer
Einflussnahme und stärkeren Kontrollen auf den Finanzmärkten
einzudämmen. Mit der Liberalisierung der Finanzmärkte in den
letzten Jahrzehnten habe die Politik ein Eigentor auf Kosten der
Steuerzahler und hunderttausender Arbeitsplätze geschossen.
„In den letzten Jahren haben internationale Finanzjongleure die
EU als Ort für riesige Finanztransaktionen entdeckt", sagte
Zenker. „Heuschrecken" haben Unternehmen aufgekauft, massiv
Arbeitsplätze vernichtet und nach kürzester Zeit die
zerstückelten Unternehmen mit hohen Gewinnen wieder verkauft.
Gleichzeitig sind durch Hedge-Fonds unglaubliche Summen an
Spekulationsgeldern angesammelt und in hoch risikoreiche
Geschäfte gesteckt worden, die jetzt zur Krise der Finanzwelt
beitragen.
„Die KAB Deutschlands hat bereits 1999 im Leitantrag von
Regensburg eine Besteuerung globaler finanzieller Transaktionen
gefordert, um die Finanzmärkte stärker zu regulieren,
Spekulationsbewegungen zurückzudrängen und die Verwerfungen auf
den Kapitalmärkteen entgegenzusteuern, um nachhaltige und
tragfähige Investitionen zu erreichen."
Zenker erinnert auch an die jüngsten KAB-Beschlüsse vom Oktober
2007 in Erfurt. „Für Risikokapitalgesellschaften wie die
sogenannten Private Equity Unternehmen und Hedge-Fonds müssen
volle Transparenzvorschriften gelten". Die KAB fordert, dass
deutsche Banken die Kreditvergabe an solche Fonds, die diesen
Vorschriften nicht genügen, untersagt werden.
„Eine grundlegende Reorganisierung des globalen Geld- und
Finanzsystems ist unumgänglich", betont die KAB-Vorsitzende.
Dafür sei die demokratische Beteiligung der Steuerzahler eine
entscheidende Voraussetzung. „Nur so ist das notwendige
Vertrauen in die heute nur schwer zu durchschauende
Geldwirtschaft zu erreichen." Mit dem Eingeständnis und dem
Hilferuf deutscher Spitzenbankmanager an die Regierungen sei das
Ende des Neoliberalismus eingeläutet worden.
Beschluss des Bundesverbandstages 2007 in Erfurt zur Regulierung
der Finanzmärkte
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Bundesleitung
zum G8-Gipfel
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Köln, Juni 2007: Für
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist der G-8-Gipfel in Heiligendamm ein
Erfolg. Das Treffen der mächtigen Staatschefs verläuft in sonniger
Atmosphäre. Präsident Putin ist nicht nur integriert, sondern seine
Lösungsvorschläge überraschen selbst einen Präsidenten wie George Bush.
Der alte Ost-West-Konflikt bricht nicht aus, die Konjunktur kann weiter
auf Hochtouren laufen, die so genannten Schwellenländer, in denen derzeit
die Wirtschaft boomt, werden gehört, müssen aber weiterhin dem Eliten-Club
nicht angehören. Damit bleibt ein wichtiger Teil für die gerechte
Gestaltung der Globalisierung außen vor.
Eine „Globalisierung mit menschlichem Gesicht“, wollte Gastgeberin Merkel
mit diesem Treffen erreichen. Doch mit dem weiteren Ausschluss der
boomenden Schwellenländer bleibt der Anspruch des Wirtschaftspapier, „eine
größtmögliche Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger am internationalen
Wachstum und Wohlstand sowie der politischen Akzeptanz“ in weiter Ferne.
Länder wie China, die auf Kosten von Sozial- und Arbeitsrechten versuchen,
den Anschluss an die Weltwirtschaft zu finden, sind an nichts gebunden.
Ein warmer Händedruck mit Foto ist für die Kinder und Frauen in den
ostasiatischen Produktionsstätten zu wenig. Ihre Arbeits- und
Lebensbedingungen können wir zwar weiterhin beklagen, aber wenn China
nichts unterzeichnet, muss sich die Regierung auch an nichts gebunden
fühlen.
Menschen brauchen Menschenrechte und ArbeiterInnen brauchen Sozialrechte.
Der Gipfel hat der Dynamik der Weltwirtschaft nicht Rechnung getragen. In
den asiatischen Fabrikhallen, die derzeit die Weltwirtschaft bestimmen,
werden sich wegen Heiligendamm weder die Umwelt- noch Sozialstandards
verbessern. Im Gegenteil, der Gipfel in Heiligendamm sollte und hat der
Liberalisierung einen weiteren Schub versetzt. Investitionen sollen noch
schneller getätigt oder abgezogen werden können; der freie Handel und der
freie Kapitalverkehr mit seinen unkalkulierbaren Risiken bringt für die
Menschen im Westen wie im Osten Unsicherheit.
Das Leitmotiv des Gipfels „Wachstum und Verantwortung“ wird weiterhin der
gewinnmaximierenden Wirtschaft überlassen, die in Selbstkontrolle die
Produktionsbedingungen überwachen soll. Merkel, Bush und Co konnten sich
lediglich ein Bekenntnis zur sozialen Dimension der Globalisierung
abringen, die Verantwortung bleibt weiterhin den Verbrauchern, die
Kontrolle, ob Sozialstandards bei der Produktion eingehalten werden,
weiterhin NGOs wie „Fairspielt“ überlassen. Also kein Dammbruch in
Heiligendamm für soziale Rechte.
Matthias Rabbe
Redakteur KAB-Impuls |
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10.
April 2005 KAB Bezirk Mitgründer eines Bündnisses
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10.
April 2005: Aachen: Gemeinsam mit dem DGB der Region NW-Südwest und dem
Aachener Friedenspreis bildet die KAB im Bezirk ein Bündnis rund um die
gemeinsam erstellte Plattform 'Sozialer Aufbruch Aachen'
Laden Sie
hier die Plattform dieses Bündnisses herunter |
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