28.05.2011:
Begegnung mit KWB Heusden-Zolder, Belgien
01.05.2011:
Tag der Arbeit
Herzlich,
abwechslungsreich, informativ, ausgesprochen lecker, sonnig: Das ist
eine kurze Zusammenfassung unseres Besuchs in Heusden Zolder bei der
belgischen KAB. 20 Mitglieder aus Düren und Aachen-Stadt/Eifel erhielten
einen Einblick in den Strukturwandel der Region um Heusden-Zolder nach
Schließung der letzten Zeche 1992.
Mitglieder der Heusdener Gruppe zeigten uns aber auch die Schönheit der
Landschaft dieses Teils der flandrischen Landschaft.
Diese Begegnung fand statt aus Anlass eines ersten Besuchs der Gruppe
bei uns in Aachen im Jahr 2009. Deutlich wurde zum Abschluss der
Begegnung, dass der Austausch und die begegnung beider Gruppen in
Zukunft fortgesetzt werden wird.
Zum
Tag der Arbeit präsentierte die KAB die neue Kampagne Arbeit kann
ganz schön
schön sein. Der DGB machte möglich,
dass Ralf Welter bei der Kundgebung mit einem eigenen Beitrag unsere
Kampagne vorstellen konnte - zudem konnte er die Demonstranten
auffordern, den Fragebogen auszufüllen. Der Rahmen zur Veranstaltung war
gelungen: beginnend von der Teilnahme ( siehe links ) am
Demonstrationszug bis hin zur Ausgabe der Fragebögen und zahlreichen
Gesprächen mit einzelnen Demonstranten.
KAB-Sekretär Dirk Langenbach zeigte sich
enttäuscht über die zurückgehende Teilnehmerzahl an der Mai-Kundgebung;
aber dies gelte - so Langenbach - für alle beteiligten Organisationen.
28.1.2011 Raubtierkapitalismus und Nelken: 5.Jahrgedächtnis LG.Philips
Große
öffentliche Aufmerksamkeit - das belegt die Präsenz der Presse -
erregte das 5. Jahrgedächtnis der Schließung LG.Philips Aachen. Im
Vorfeld der Aktion gaben 60 Kolleginnen und Kollegen ( durch eine
Erhebung ) Auskunft über ihre aktuelle Situation.
Marlies Conen vom Netzwerk Kirche und
Betrieb begrüßte die anwesenden KollegInnen und erinnerte an Etappen
des Protestes gegen diese Insolvenz. Zu Beginn der Veranstaltung
kommentierten die Kollegen ihr 'letztes Hemd' - siehe rechts - mit
ganz persönliche Aussagen über ihre jetzige wirtschaftliche
und persönliche Situation. Marlies Conen wies darauf hin, dass diese
Hemden mit all diesen bewegenden Kommentaren an die
LG-Verantwortlichen geschickt werden. Auch nach fünf Jahren ist und
bleibt wichtig, die Verantwortlichen an der Insolvenz ( und die pol.
Öffentlichkeit ) an die Folgen der Schließung des Glaswerks zu
erinnern.
Andris Gulbins fasste in einem ca.
10-minütigen Beitrag die Ergebnisse der Erhebung zusammen: nach der
sogenannten Freisetzung vor 5 Jahren wurde die Kolleginnen und
Kollegen zur Beute eines frei und unkontrolliert agierenden
Raubtierkapitalismus. Prägnant skizzierte er die Sünden, die heute
an der arbeitenden - und arbeitslosen - Bevölkerung begangen werden.
Zum Abschluß des 'offiziellen' Teils der
Jahrgedächtnisses bedankte sich Marlies Conen für die offene und
herzliche Zusammenarbeit der Kollegen mit dem Netzwerk Kirche und
Betrieb und verteilte Nelken - als Ausdruck für diesen Dank und das
Zeichen des Protestes - an die anwesenden Teilnehmer dieses
aussergewöhnlichen Jahrgedächtnisses.
Zudem erstellte das Netzwerk Kirche und
Betrieb aus Anlass dies Jahrgedächtnisses eine öffentliche Erklärung
>>>>download
Wie geht's den Kollegen heute: nur 15%
sind in einer ähnlich wirtschaftlichen Situation wie vor fünf
Jahren; ca 10% erhalten Rente - und der große Rest: arbeitslos,
schein-selbständig,
prekär beschäftigt, Leiharbeit und Teilzeitjobs ....
30.10.2010: Aktion am
Weltspartag: Aktionstheater gegen Umverteilung
An den Börsen wird
gezockt.
J. Ackermann lässt die
Kugeln rollen
17
KAB-Aktivisten trafen sich am 30.Oktober aus Anlass des
Weltspartages, um gegen die Umverteilung zu protestieren. Die
Gelegenheit wurde genutzt, den Passanten die
Resolution zum
Weltspartag zu übergeben. Zahlreich waren darum die Gespräche,
die mit Aachener Bürgern geführt wurden.
Neben einem Roulette, das mit Bankern
besetzt war, gab es auch einen Tisch der Armen, die am Weltspartag
eine einfache Botschaft haben: Wer nichts hat, kann auch nicht
sparen
Und nichts spricht dagegen - so der
Tenor beim anschließendem Pizzaessen - dass der Trupp bald wieder
die nächste Aktion auf den Weg bringt.
Der Sozialstaat wird an
die Kette gelegt
Probleme mit Gewinnen:
Guido hilft
Am Tisch der Armen
27.5.10: Besuch
der Comece und der NRW-Landesvertretung in Brüssel
Wie
in Europa Politik funktioniert? Das konnten 18 KAB-Mitglieder aus den
Bezirken Aachen-Stadt/Eifel, Düren und Aachen-Land am 27.5.10 in Brüssel
erfahren bzw. lernen. Beim Gespräch mit der Comece - Konferenz der
europäischen Bischofskonferenzen mit Sitz in Brüssel - informierte
Joanna Lopatowska aus Polen (fünfte von links im Bild ) die Teilnehmer
über die Aufgaben, Struktur und Zielsetzungen dieser Einrichtung in
Brüssel. Beispielhaft verdeutlichte sie dies sehr einprägsam am Thema
des arbeitsfreien Sonntag. Sie beschrieb, wie in Brüssel Politik gemacht
wird, um Einfluss auf die Europäischen Institutionen im Rahmen des
Schutz des Sonntags auszuüben. Nach fast 20 Jahren Lobbyarbeit in
Hinsicht auf den Schutz des Sonntags tun sich nun Perspektiven auf, im
Rahmen eines europäischen Bürgerentscheids, dass Thema erneut auf die
Tagesordnung zu setzen.( siehe dazu auf:
http://www.free-sunday.eu/ )
Ähnlich beschrieb Rainer Wennig, Referent für Gesundheit, Soziales und
berufliche Bildung der NRW-Landesvertretung in Brüssel, die Arbeitsweise einer Landesvertretung in Brüssel,
die, neben geschätzten anderen 25000 Lobbyorganisationen, versucht
speziell die Interessen
eines Bundeslandes im Rahmen der europäischen Gesetzgebung zu vertreten
( z.B. Polizei, Bildung, Gesundheit etc. )
24.2.10.
Proteste gegen Schließung Philips Forschungslabor
Rund 150 Philips Mitarbeiter
haben am 24.2.10 gegen die geplante Schließung des
Aachener Forschungslabors demonstriert. Dabei wurden sie
unter anderem vom Netzwerk Kirche und Betrieb, dem darin
eingebunden KAB-Bezirk Aachen-Stadt/Eifel und von der IG
Metall unterstützt. Marlies Conen bekundete im Rahmen
der Protestveranstaltung als Vertreterin des Aachener
Netzwerks und Mitglied der KAB-Bezirksleitung die
Solidarität des Netzwerks, des Katholikenrats und des
Regionaldekans Josef Voss..
Bericht
vom Afrikaseminar: Klimawandel und Entwicklung
Dahlem: 21. bis
23.8.09: Die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich
bei diesem Seminar intensiv mit den Folgen des Klimawandels für
Afrika. Deutlich wurde, dass Afrika nicht zu den Verursachern des
Klimawandels gehört, aber vor unlösbaren Problemen steht, die Folgen
der Klimaveränderung auszugleichen.
Diese Analyse bestätigte noch einmal die
Herausforderung, die 1992 der Rio-Gipfel formulierte: Entwicklung
und Nachhaltigkeit sind in enger Verbindung zu setzen.
Auch die teilnehmende 10 Kinder
gestalteten das Seminar mit eigenen Bilder zur Situation unserer
Schöpfung im Jahr 2020:
>>>Flash-Show
Bundestagswahl
2009: Aachen
wählt
Eine
sehr 'persönliche' Aktion der Bezirksleitung Aachen-Stadt/Eifel zur
Bundestagswahl
Die Bezirksleitung hat Bundestagskandidaten
und -kandidatinnen der Aachener Region in einem offenen Brief drei
konkrete Lebensbeschreibungen armer, arbeitsloser bwz
prekär beschäftigter Menschen zugesandt. Diese Menschen bilden die
Wahlprüfsteine der Bezirksleitung. Die Bezirksleitung will nun keine
hohlen Wahlfloskeln und unredlichen Wahlversprechen von den
Angeschriebenen hören - sie will wissen, was für diese Menschen getan
werden kann und wird. Darauf muss die Politik Antwort geben!
Diese Aktion ist auf einer eigenen Aktions-Homepage präsentiert unter:
Aachen wählt . Schauen Sie einmal rein - ab dem 9.
September veröffentlichen wir die eingehenden Antworten.
15.Mai
2009 KAB bei Demonstration in Brüssel: Ein lustiges Dutzend war dabei
Auch die Aachener Teilnehmer wollen
nicht für die Krise bezahlen, die sie nicht verursacht
haben. Dies brachten wir gemeinsam mit 50.000
Gewerkschaftlern eindrücklich, lautstark und kreativ in
Brüssel zum Ausdruck. Freuen konnten wir uns zudem über
die hohe Aufmerksamkeit, auf die unser 'Auftritt' stieß.
Bezirkstag
2009 beschließt Weiterarbeit am Thema Europa
Als
inhaltlichen Schwerpunkt wird das Thema Bildung den Schwerpunkt
der bezirklichen Arbeit des nächsten Jahres ausmachen. Erfreut konnte
der Bezirkstag, der am 21.3. in Eilendorf stattfand, feststellen, dass
viele Gruppen dieses Thema bereits aufgegriffen haben. Vor der
Europawahl wird zudem eine Informationsveranstaltung zur Europawahl
angeboten werden.
Nach den Sommerferien stehen dann konkrete und auf die Mitgliedschaft
bezogene Unternehmungen auf der Tagesordnung: Bildungsfahrt nach Brüssel
zur Europäischen Kommission, Besuch der Lebensmittelbank in Lüttich,
Kontakte knüpfen in die deutschsprachigen Kantone Belgiens.
16.03.09: Privatisierung:
Der Wahnsinn nimmt kein Ende
31.03.09
Interreligiöses Gebet
Die KAB zeigte spontan Flagge als die Pläne bekannt
wurden, dass Teile des Aachener Klinikums privatisiert
werden sollen
Die geplante Schließung
der Gates-Werke, Aachen war Anlass dieses Gebetes
Die Organisatoren des 3. Jahrgedächtnisses aus Anlass
der Schließung der Glaswerke freuten sich über 110
Teilnehmer, die um 18.00 Uhr zu ehemaligen Werkstor
gekommen sind.
Wir freuen uns darüber,
dass am 10. März 09, eine neue Beratungsstelle für Hartz
IV - Bezieher eröffnet werden konnte. Ab sofort steht
die neue Mitarbeiterin Sabine Lampenscherf zur Beratung für Hartz IV -BezieherInnen bereit.
16.11.08
Veranstaltung zum Volkstrauertag
Feb 2009: KAB
Eilendorf für sogenannten Überhangklassen
Die
Frauen 60plus beteiligten sich wieder am
antifaschistischen Gedenken am Volkstrauertag
Pressbericht
KAB
Eilendorf beteiligte sich an der Debatte um die Überhangklassen der
Aachener Grundschulen
21.9.08
Solidaritätslauf in Aachen
Unter
den 700 Teilnehmern waren auch Läufer der KAB
Driescher Hof und...
...mit Unterstützung der KAB
Eilendorf auch der AK-Madagaskar zu finden
Während die KAB St. Martin fürs Projekt AHA 100
Runde auf Runde schwitzte...
... organisierten Andris und Bernd
die Verlosung
7.6.08 Workshop
bestätigt Forderung, den Kampf gegen die krummen Nummern der Multis anzugehen
7.6.08:
Im Rahmen eines Workshops mit Betriebsräten, deren Unternehmen
profitorientierten Konzerne und Multis zum Opfer vielen, unterzeichneten
einzelne Vertreter von LG.Philips Aachen, BenQ Kamp-Lintfort, WalMart (metro)
Aachen und Bayer Leverkusen zusammen mit Vertretern des Aachener
Netzwerkes Kirche und Betrieb die Forderung der KAB, den Kampf gegen die
krummen Nummern der Multis in Europa aufzunehmen.
Alle Teilnehmer wussten zu berichten, dass diese Konzerne europa- und weltweite Verflechtungen aufbauen, undurchschaubare
Strukturen entwickeln und sich jeglicher Kontrolle entziehen. Vor Ort
zerschlagen sie produktive Unternehmungen und wickeln sie ab, indem sie diese innerhalb
Europas unter Konkurrenzdruck setzen, sie zersplittern, in Teilbereiche outsourcen,
Leiharbeit als Regelarbeit installieren und durch
Standortsicherungsverträge tarifliche Regelungen außer Kraft setzen oder
sie aus Profitgründen in die Insolvenz führen.
Die Vertreter der betroffenen Betriebe vergewisserten sich noch einmal,
ihre Netzwerkarbeit vor Ort zu verstärken, andererseits wurde aber auch
deutlich, wie wichtig auf Zukunft hin das europapolitische Engagement
der KAB ist, um diesen krummen Nummern der Multis etwas
entgegenzusetzen.
Mai 08: Kirchenzeitung
berichtet über Kochwerkstatt
7.5.08: Veranstaltung zum
Thema Kinderarmut
Die
Aachener Nachrichten berichten von einer gemeinsamen Veranstaltung
von DGB, Aachener Friedenspreis und KAB zum Thema Kinderarmut.
Zug der Erinnerung
macht vom 2. bis 4. März 08 Halt in Aachen
Besichtigung der
Ausstellung
Auch das Schicksal
von Kindern aus Aachen wurde dokumentiert
17.11.07 Bezirkstag Aachen-Stadt/Eifel
in Kreuzau
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Delegierte im
Pausengespräch
Abschlussgottesdienst
mit Präses Laurier
17.
6.07: Bilder vom Tag des Guten Lebens
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Im Bild Jakob und Jo, die über die Angebote
der KAB im Arbeits- und Sozialrecht informieren
Die Brander Frauen helfen am Grill
Präsentation des
Wohnprojektes
Marlies berichtet im Kulturcafe über das
Engagement LG.Philips, Cilly Rixen stellt das Projekt
Generationenvertrag dar und Annemie Jansen erzählt von der
Flüchtlingsarbeit
Der AK-Madagaskar hatte Arbeit ohne Pause
Das Aachener Forum Tätigkeitsgesellschaft
stellte erstmals die neue Wanderausstellung vor
Projektreise von FlüchtlingshelferInnen nach Bosnien
Herzegowina vom 23.8. - 3.9.06
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Annemie Jansen von der KAB-Lammersdorf trifft Freunde
Spuren des Krieges: Einschußlöcher von
Maschinengewehrsalven in den Häuserfassaden