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9. Anzeigen im Stelltisch bei Fehlern und Störungen

    (1) Fehler und Störungen werden im allgemeinen optisch und akustisch angezeigt. Ein Fehler bzw. eine Störung liegt auch vor, wenn 
    • ein Störungsmelder aufleuchtet,
    • ein Melder länger blinkt,
    • ein Melder ohne entsprechende Bedienungshandlung oder Fahrzeugbewegung aufleuchtet, erlischt oder seine Ausleuchtung wechselt oder
    • die der Bedienungshandlung entsprechende Anzeige nicht oder falsch erscheint.
    Die akustische Anzeige kann mit der 
    • Weckerunterbrechertaste,
    • Summerunterbrechertaste bzw.
    • Hupenunterbrechertaste
    abgeschaltet werden. 
     
    Dabei kann auch der Störungsmelder erlöschen. Weitere Fehler und Störungen werden erneut optisch und akustisch angezeigt. 
    (2) Blinkt ein Sicherungsmelder (Si1-Si4) rot (vgl. Bild 9.1) und ertönt der Wecker, ist die Bedienung der Tasten unwirksam. Die Sicherungsrückstelltaste darf bei Si1 sofort, bei Si2 bis Si4 frühestens nach etwa 2 Minuten bedient werden. Blinkt der Melder trotz mehrmaliger Bedienung weiter, gilt die Anlage als gestört. 
    9.1
    Bild 9.1
    Sicherung 1 ausgelöst
     
    (3) Erlischt ein Melder unzeitig oder bleibt er wider Erwarten dunkel, ist die Meldelampe vom Stelltischbediener auszuwechseln. Wird beim Auswechseln einer Meldelampe der Glaskolben zerstört, darf der Lampensockel nur von der Fachkraft LST (früher: signaltechnischer Beamter) entfernt werden.
    (4) Eine Störung des Störungsdruckers wird durch den rot blinkenden Störungsdruckerstörmelder angezeigt (vgl. Bild 9.2). Gleichzeitig ertönt der Wecker. Mit dem Abschalten der akustischen Anzeige wechselt das rote Blinklicht in rotes Ruhelicht. Der gestörte Störungsdrucker ist durch Bedienen der Druckerausschalttaste und der Bahnhofstaste auszuschalten. 
    9.2
    Bild 9.2
    Störungsdrucker gestört