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"In Memoriam:
General der Inf. Alexander von Hartmann!"
Kommandeur der 71. Infanterie-Division
vom 28.2.1941 bis 26.1.1943
Funkspruch
09.40 vom AOK 6 an die Heeresgruppe Don: "General von Hartmann,
Kommandeur der 71. Division am 26.1.1943 - 8.00 Uhr im Nahkampf durch
Kopfschuß gefallen."
Im Gefechtsstand unserer Division sagte General von Hartmann zu seinen
Offizieren: "Der Offizier hat im Kampf zu fallen. Ich werde mich nicht
selbst erschießen, sondern meine Haut so teuer wie möglich
verkaufen".
Am Morgen des 26. Januar 1943 ging deshalb Divisionskommandeur von
Hartmann mit den Generalen Pfeffer, Wulz, Oberst Crome und Oblt.
Humbert, zu dem Bahndamm in Stalingrad Süd. Am Nordhang des
Bahndammes meldete eine Oberleutnant auf dem Bauch liegend seinem
Kommandeur die stärke der Division mit 3 Offizieren, 7
Unteroffizieren und 183 Mannschaften.
"Zwischen Jelschanka und Woroponowo auf dem Bahndamm stehend,
schoß dann der Div. Kdr. freihändig, mit einer Ruhe wie auf
dem Schießstand, auf jeden Russen der sich sehen ließ, bis
er durch Kopfschuß tödlich getroffen wurde. So fiel unser
Kommandeur Alexander von Hartmann dem Paulus kurze Zeit vorher das
Ritterkreuz umgelegt hat, inmitten der Reste seiner Soldaten der einst
"Glückhaften" 71. Division, die das vierblättrige Kleeblatt
als taktisches Zeichen hatte."
Am gleichen Tag fielen auch Oberstleutnant Corduan als Kommandeur des
IR 191 und Major Bayerlein als Kommandeur des IR 211.
Copyrights: Hans J. Wijers 2000 - 2007
Ausschnitte aus pers. Information von Oblt. Humbert
(verst. 1999).